Schulen, Kitas, Vereine, Eltern und vor allem Kinder aus Rohrbach – aufgepasst:

 

Habt ihr Lust zu malen und kreativ zu werden? Dann macht bei der Aktion „Mal unser Plakat“ mit!

Der Stadtteilverein Rohrbach e. V. sucht auch in diesem Jahr wieder farbenfrohe Bilder für das Plakat zum Sommertagsumzug. Bis zum 10.02.2026 könnt ihr eure Kunstwerke in eurer Schule oder bei der Kinderbeauftragten, Barbara Pfeiffer, abgeben. Nutzt gerne bunte und kräftige Farben, aber schreibt bitte nichts auf euer Bild.

 

Meldet euch schon jetzt zum Sommertagsumzug an!

Der Sommertagsumzug selbst findet am 15.03.2026 statt. Eingeladen sind ganz ausdrücklich auch Schulklassen, Vereine, Kindergartengruppen und Freundesgruppen. Meldet euch vorab als Gruppe an, damit ihr ein Schild mit eurem Gruppennamen und Maskottchen bekommt! So seid ihr beim Sommerumzug direkt als Gruppe zu erkennen.

 

Und keine Sorge: Auch wenn dein Bild nicht ausgewählt wird, lohnt sich die Teilnahme. Alle eingereichten Kunstwerke werden danach im Foyer des Rohrbacher Kulturhauses ausgestellt! Der Stadtteilverein Rohrbach e. V. und die Kinderbeauftragte freuen sich bereits sehr auf viele tolle und bunte Bilder.

 

Viel Spaß beim Malen!

 

Ihr habt noch Fragen?

Wendet euch bei Fragen oder zur Anmeldung gerne an Barbara Pfeiffer, die Kinderbeauftragte aus Rohrbach. Ihr erreicht sie per Mail an: rohrbach@kinderbeauftragte-heidelberg.de.

Im Dezember veröffentlichte das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. (kurz: DKHW) den Kinderrechte-Index 2025.  Der Index untersucht die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in den 16 Bundesländern. Es werden Entwicklungsbedarfe, aber auch Positivbeispiele vorgestellt. Insgesamt untersucht das DKHW sechs Kinderrechte, darunter auch das Recht auf Beteiligung.

 

Die Studie des DKHW zeigt: Der Wohnort ist entscheidend dafür, wie gut Kinder ihre Rechte wahrnehmen können.

Angebote für frühkindliche Bildung, Freizeitangebote, ärztliche Versorgung oder Kinder- und Jugendbeteiligung sind regional unterschiedlich verteilt. Der Wohnort eines jungen Menschen ist entscheidend dafür, wie gut sie oder er seine Rechte wahrnehmen kann. Baden-Württemberg schneidet im Vergleich zu den anderen Bundesländern in der Untersuchung durchschnittlich ab. Positiv hervorgehoben werden: Das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard und das Recht auf Ruhe und Freizeit, Spiel und Erholung sowie Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben. Nachholbedarf hat Baden-Württemberg laut DKHW aber beispielsweise beim Recht auf Beteiligung. Positiv wird zwar hervorgehoben, dass Jugendliche bereits ab 16 Jahren bei Landtags- und Kommunalwahlen wählen dürfen,  ein großer Kritikpunkt: Das Recht auf Beteiligung für Kinder und Jugendliche nach Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention ist nicht in der Landesverfassung verankert.

 

Insgesamt zeigt die Studie, dass bisher kein Bundesland die Kinderrechte konsequent umsetzt. Das DKHW ruft daher insbesondere die Landesregierungen dazu auf, ihre Kinder- und Jugendpolitik zu überprüfen und gezielt zu verbessern.

 

Du willst mehr erfahren?

Hier findest du den kompletten Studienbericht des DKHWs, eine Beschreibung der Vorgehensweise und Steckbriefe zu den einzelnen Bundesländern.

Anlässlich des Internationalen Tags der Kinderrechte am 20. November setzt sich die Landesarbeitsgemeinschaft Kinderinteressen Baden-Württemberg e.V. (kurz: LAG KieV) für das Recht auf Spiel und Erholung für Kinder und Jugendliche ein. Konkret geht es um den Erhalt und die Förderung von öffentlichen, frei zugänglichen Bolzplätzen in Baden-Württemberg.

 

Einerseits werden bestehende Plätze immer weniger von der direkten Nachbarschaft toleriert. Andererseits werden kaum mehr neue Plätze gebaut. Dies hat ganz unterschiedliche Gründe, wie Lärm oder fehlender Platz für den Neubau. Daher verschwinden immer mehr wohnungsnahe Freiflächen für Spiel und Erholung, insbesondere für Jugendliche.

 

Es gibt jedoch viele Argumente die dafür sprechen, Bolzplätze zu erhalten. Sie ermöglichen ein ungezwungenes und selbstbestimmtes Spielen und Sporttreiben und stellen wichtige soziale Treffpunkte für Kinder und Jugendliche dar. Damit fördern sie die Gesundheit und die Integration von Kindern und Jugendlichen.

 

In ihrer Pressemitteilung stellt die LAG KieV Lösungsansätze vor und ruft Bund und Land dazu auf, sich für Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg stark zu machen. Die komplette Pressemitteilung gibt es hier zum Nachlesen.

 

Eure Ideen für den Spielplatz 

 

Im Juli 2025 haben 150 Kinder im Alter von vier bis neun Jahren ihre Ideen für die Neugestaltung des Spielplatzes Turnerstraße eingebracht.  Auch Eltern konnten Hinweise und Anregungen einbringen.

Die Ergebnisse der Beteiligung sind hier zu finden:

Kinderfreundliche Dokumentation Beteiligung Turnerstraße

Dokumentation Kinderbeteiligung Turnerstraße

 

Städtischer Haushalt: Der Zeitplan muss angepasst werden

Zum Zeitpunkt der Beteiligung wurde in der Planung vorgesehen, dass der neue Spielplatz im Frühjahr/Sommer 2026 eröffnet werden kann. Im September 2025 hat das Regierungspräsidium Karlsruhe allerdings den vom Gemeinderat Heidelberg beschlossenen Haushalt nur unter Auflagen genehmigt. Diese beinhalten, dass im Jahr 2025 zusätzlich etwa 30 Millionen Euro und im Jahr 2026 mindestens weitere 40 Millionen Euro eingespart werden müssen. Zum aktuellen Zeitpunkt sind aus diesem Grund keine Gelder für die Neugestaltung des Spielplatzes eingeplant. Daher ist nach aktuellem Stand eine Eröffnung im Sommer 2026 unrealistisch. Hey Heidelberg steht  für Fragen zur Verfügung und informiert über den weiteren Verlauf.

Die Fläche zwischen Helmholtz-Gymnasium, Willy-Hellpach-Schule und Pestalozzischule soll sich verändern und in Zukunft Schulcampus Mitte heißen. Auch das Hauptgebäude der Willy-Hellpach-Schule wird neu gebaut und der sogenannte „Stelzenbau“ der Schule wird umgebaut und erneuert. Die Fläche soll während und nach der Schule besser von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen genutzt werden können.

 

Im März 2020 fand eine Kinder- und Jugendbeteiligung zum Projekt „Schulcampus Mitte“ statt. Schülerinnen und Schüler konnten ihre Ideen für die Fläche einbringen, welche in der Dokumentation Schulcampus Mitte zusammengefasst sind. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde das Projekt zwischenzeitlich gestoppt. Im Juli 2022 hat der Gemeinderat die Fortsetzung des Projektes beschlossen.

 

Wie geht es weiter?
Der Gemeinderat hat am 20.07.2022 einen zweistufigen Realisierungswettbewerb beschlossen. Verschiedene Architekten und Landschaftsbüros konnten Vorschläge machen, wie sie den Schulcampus Mitte gestalten würden. Grundlage für ihre Vorschläge war die Aufgabenstellung, welche die Architekten in der sogenannten Wettbewerbsauslobung erhielten. In diese Aufgabenstellung flossen auch die Ideen der Kinder und Jugendlichen ein. Eine Jury, in der neben Architekt*innen, Vertreter*innen aus der Politik und der Stadtverwaltung auch eine Lehrerin und ein Schüler der Willy-Hellpach-Schule saßen, entschieden dann, am 25.07.2023, welcher Vorschlag gewinnt und umgesetzt wird. Die Architekt*innen und Landschaftsarchitekt*innen, welche den Wettbewerb gewannen, wurden Anfang 2024 damit beauftragt, einen Entwurf zu erstellen. Dieser soll dem Gemeinderat voraussichtlich im Frühjahr 2026  vorgelegt werden.

 

Einige Ideen und Anliegen der Kinder und Jugendlichen fließen in die Planungen ein:

Was noch interessant ist:

 

 

 

 

 

 

 

Der Kinderspielplatz am Jellinekplatz wird am Dienstag, den 27. Mai eröffnet. Kommt dazu gerne zahlreich vorbei (es gibt auch Wassereis)!

Bei der Planung des neuen Spielplatzes waren verschiedene Kindergruppen aus dem Stadtteil beteiligt. Weitere Infos zur Beteiligung sind hier zu finden.

In Baden-Württemberg gibt es seit März 2025 einen Landesjugendbeirat. Damit bekommen junge Menschen eine offizielle Stimme in der Landespolitik. Der Beirat berät das Kultusministerium bei Themen, die Jugendliche direkt betreffen – Fragen zu Schule, Freizeitangebote, Beteiligungsmöglichkeiten oder Klimaschutz.

Mitmachen können Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 28 Jahren. Die Mitglieder wurden berufen und arbeiten für drei Jahre im Beirat mit. Sie treffen sich mindestens zweimal im Jahr zu Sitzungen, um aktuelle Themen zu diskutieren und Vorschläge zu erarbeiten. Zusätzlich gibt es digitale Treffen, damit auch kurzfristige Themen schnell aufgegriffen werden können. Der Landesjugendbeirat soll dafür sorgen, dass die Interessen junger Menschen mehr Gehör finden. Er ist ein Ergebnis der Jugendkonferenzen 2023, bei denen viele Jugendliche mehr Mitspracherecht in politischen Entscheidungen gefordert hatten. Das Kultusministerium unterstützt den Beirat organisatorisch, die Themen setzen aber die Jugendlichen selbst. Ihre Ideen und Empfehlungen werden direkt an die Politik weitergegeben.

Wer sich für die Arbeit des Beirats interessiert oder selbst mitgestalten möchte, findet weitere Informationen auf der Website des Ministeriums für Kultur, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Das Programm „U25 – Richtung: Junge Kulturinitiativen“ des Fonds Soziokultur unterstützt junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren dabei, ihre kreativen und kulturellen Projekte umzusetzen. Ab dem 2. April können bis zu 4.000 Euro beantragt werden. In der Regel kann der Fonds zweimal jährlich zum 2. Mai und 2. November in Anspruch genommen werden. Die Fördermittel werden durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) bewilligt. Es werden zeitlich befristete Projekte gefördert, die ein gesellschaftspolitisches oder soziales Thema bearbeiten und die Menschen vor Ort einbeziehen.

Weitere Details zur Antragstellung, zur Förderzusage und den notwendigen Unterlagen zur Erstellung des Fördervertrages findet ihr hier.

 

Bei offenen Fragen, melde dich gerne bei Silvia Bonadiman: bonadiman@fonds-soziokultur.de 

Alle Grundschul- und Kindergartenkinder sind herzlich eingeladen, dass neue Plakat für den Sommertagszug des Stadtteilvereins Rohrbach zu entwerfen. Gefragt sind bunte und einfallsreiche Bilder, die die Freude dieses besonderen Tages ausdrücken. Der Stadtteilverein sucht dann dass für sie beste Bild aus. Das Siegerbild wird nicht nur als offizielles Plakat gedruckt, sondern die anderen
eingereichten Werke werden in die Fenster des alten Rathauses gehängt, sodass viele Rohrbacher*innen die tollen Kunstwerke bewundern können. Die Bilder können  bis zum 23. Februar 2025 eingereicht werden. Die Kunstwerke können entweder eingescannt und digital eingereicht werden oder original abgegeben werden. Der Stadtteilverein freut sich über viele kreative Einsendungen und darauf die Talente der kleinen Künstler*innen zu entdecken!

Abgabe bei Barbara Pfeiffer Dürerstrasse 7 Tel.: 017662106691
Per Mail: rohrbach@kinderbeauftragte-heidelberg.de

Du findest es wichtig, dass sich junge Menschen freiwillig (in Vereinen, Schülervertretungen und ähnlichem…) engagieren? Du möchtest junge Menschen für ihr freiwilliges Engagement oder ihre Beteiligung würdigen? Mit der Projektförderung „Anerkennung & Würdigung engagierter junger Menschen“ hast du die Möglichkeit, genau das umzusetzen! Damit soll freiwilliges Engagement und die Beteiligung von jungen Menschen anerkannt, sichtbar gemacht und wertgeschätzt werden.

 

Die Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung fördert Träger der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit und Jugendinitiativen dabei, kreative und wertschätzende Würdigungsmaßnahmen für junge Menschen vor Ort durchzuführen.

 

Deine Ideen sind gefragt – einfach, unkompliziert und mit bis zu 450 € Förderung. Lass uns zusammen das Engagement junger Menschen sichtbar machen!

 

Nähere Infos