Der Stadtjugendring lädt dich – egal ob du schon ehrenamtlich aktiv bist oder keine Vorerfahrung hast – ein, Jugendleiter*in zu werden! Die Schulung macht dich fit für deine Rolle und stärkt dich darin, kreative, verantwortungsvolle und professionell gestaltete Angebote für Kinder und Jugendliche zu planen. Nach abgeschlossener Teilnahme kannst du deine Jugendleiter*innen Card beantragen – die Juleica. 

Die Ausbildung ist methoden- und praxisorientiert: Du wirst also eine Vielfalt an kreativen Methoden kennenlernen, probierst sie direkt aus und bekommst die Möglichkeit, dich selbst einzuschätzen und wertvolles Feedback zu erhalten. Dabei gewinnst du nicht nur Sicherheit, sondern entwickelst auch deinen eigenen Leitungsstil.

Außerdem erhältst du einen klaren Überblick über wichtige Themen wie Recht und Finanzierung in der Jugendarbeit. Gemeinsam mit anderen angehenden Jugendleiter*innen reflektierst du, welche Art von Leitung du sein möchtest – und wie du das, was dir wichtig ist, authentisch in deine Arbeit einbringen kannst.

Die Ausbildung fördert dabei nicht nur deinen persönlichen Lernprozess, sondern auch den Austausch und die Vernetzung mit anderen Engagierten in der Jugend(verbands)arbeit.

Die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs ist für die Juleica-Schulung sehr wichtig und verpflichtend. Außerdem musst du alle drei Jahre an einem 8-stündigen Seminar teilnehmen, damit deine Juleica gültig bleibt. Komm also gerne auch vorbei, wenn du deine Juleica auffrischen musst!

Wann:

Sa 07.- So 08.02.2026, 10 – 18 Uhr, Einführungswochenende, Rolle einer Jugendleitung, Projektplanung, pädagogische Grundlagen

Sa 21.- So 22.03.2026, 10 – 18 Uhr, Kommunikationstraining, Teambuilding, Stimmbildung und Sprechtraining, Rechtliche Schwerpunkte, Netzwerke der Jugendarbeit

Sa 18.04.2026, 10 – 16 Uhr, Prävention sexualisierte Gewalt Basisschulung

Outdoorwochenenden (NICHT verpflichtend zum Erhalt der JULEICA):

Sa 28.02.2026 – So 01.03.2026, Übernachtung im Wald, Krisenkompetenz, Grenzerfahrung, Reflexionsspaziergang (kann nur über -5 Grad stattfinden).

Do 14.05.2026 – So 17.05.2026, Outdoor Abschlussveranstaltung, Führungskompetenz

Wo?

Stadtjugendring Heidelberg e.V.

Harbigweg 5

69124 Heidelberg

KOSTEN?

75 € inkl. Verpflegung

Bist du jung und engagiert? Und möchtest in Zukunft eine wichtigere Rolle in deinem Verein spielen? Dann bist du bei dieser Fortbildung an der richtigen Adresse. Diese Fortbildungsreihe möchte dir helfen strukturelle und/oder individuelle Herausforderungen in Angriff zunehmen.

Die Fortbildung besteht aus drei Terminen, bei denen du dich mit anderen jungen engagierten Ehrenamtlichen austauschen und an nützlichen Skills arbeiten kannst.

Teil 1: Fit für mein Ehrenamt

An diesem Termin geht es darum:

Wie finde ich gut Nachwuchs für meinen Kulturverein? Diese anderthalbtägige Fortbildung möchte zeigen, wie man neue und junge Mitglieder akquirieren kann.

Auf der Fortbildung werden die Rahmenbedingungen ehrenamtlicher Arbeit thematisiert. Was wird benötigt? Warum engagieren sich junge Leute? Und wie mache ich meinen Verein ansprechend für jungen Nachwuchs? Diesen Fragen wird auf der Fortbildung nachgegangen. Außerdem gibt es Zeit um sich gegenseitig auszutauschen zwischen den Teilnehmenden und dabei eigene Ideen zu entwickeln. Die Fortbildung wird abgeschlossen mit einem zweistündigen Online-Termin ca. 6 Monate später bei dem sich über die Fortschritte und Herausforderungen zu berichten. Der Termin wird während der Fortbildung gesetzt.

Ziele der Fortbildung auf einen Blick:

Das Arbeitsfeld der Schulsozialarbeit bietet zahllose Möglichkeiten für Beteiligungsprozesse mit jungen Menschen. Um diese Möglichkeiten zu nutzen, wird jedoch spezifisches Wissen zu Beteiligungsprozessen und -methoden. Genau diese Annäherung bietet die zweitägige Fortbildung, indem die Möglichkeiten der Umsetzung von Partizipation innerhalb der Schulsozialarbeit diskutiert und erarbeitet wird. Die Fortbildung ist deshalb offen für Schulsozialarbeiter:innen aller Schulformen.

Der Kernpunkt der Fortbildung ist die Anknüpfung an eine gelebte beteiligungsorientierte Haltung als Basis für gelingende Beteiligungsprozesse. Wie kann Beteiligung im Alltag der Schulsozialarbeit stattfinden und gelingen? Welche Methoden und Formate gibt es? Wie können Beteiligungsformen auch niedrigschwellig im Alltag zum Einsatz kommen? Welche Chancen bieten sich (benachteiligten) jungen Menschen und welche Rahmenbedingungen braucht es dafür? Und welche Rolle kann die Schulsozialarbeit dabei ausfüllen?

Die Fortbildung öffnet einen Raum, um Partizipationsoptionen in allen Arbeitsbereichen und Leistungsspektren der Schulsozialarbeit kennenzulernen und Ansätze vorzustellen und zu diskutieren, diese Optionen in die alltägliche Arbeit zu integrieren. Weitere Informationen zu Inhalt und Organisatorischem sind hier zu finden.

Die zweitägige Fortbildung erhebt eine Teilnahmegebühr von 354,-€ (mit Übernachtung) bzw. 287,-€ (ohne Übernachtung). Die Verpflegung ist inklusive (Getränke müssen ggf. selbst gezahlt werden).
Für die Teilnahme an dieser Veranstaltung können Sie bei der Quartiersakademie eine finanzielle Förderung in maximaler Höhe von 200,00 € beantragen. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Webseite.

Was motiviert junge Menschen wählen zu gehen? Woher wissen sie, wer ihre Interessen vertritt? Und wie kann man darstellen, welchen Einfluss die Landespolitik auf den Alltag der Jugendlichen hat, es also wirklich wichtig ist, wählen zu gehen?

Wenn dich diese Fragen interessieren ist diese Fortbildung etwas für dich! Wenn du junge Wähler:innen in dieser entscheidenden Phase begleiten und sensibilisieren möchtest, kannst du dich zu diesem Workshop anmelden.

Die Fortbildung gibt einen Überblick über die Strukturen des Wahlsystems und der Landespolitik. Aber auch die Reflexion der eigenen Rolle steht im Fokus: Referent*innen schaffen Sicherheit im Umgang mit der eigenen politischen Positionierung und bieten die Chance, sich mit der Bedeutung des Neutralitätsgebots auseinanderzusetzen.

Außerdem beinhaltet die Fortbildung praxisnahe Erfahrungen und konkrete Ansätze, um die Landtagswahl in den Arbeitskontext zu integrieren. Deine Erfahrungen stellen dabei die Grundlage zur Entwicklung kreativer und motivierender Methoden, die junge Menschen für die Wahl begeistern und sie in ihrer Entscheidungsfindung unterstützen.

Mit der Begleitung zur Landtagswahl 2026 kannst du nicht nur dazu beitragen, dass Jugendliche wählen gehen, sondern auch einen bewussten und reflektierten Umgang mit ihrer Stimme fördern. Diese Qualifizierung soll dir frühzeitig die Möglichkeit geben, die Landtagswahlen als Thema zu platzieren und einen wichtigen Beitrag zur Demokratiebildung leisten.

Weitere Hinweise zur Teilnahme:
Das ganztägige Seminar erhebt Gebühren von 95,-€ pro Person; die Verpflegung ist im Seminarpreis inbegriffen. Getränke müssen ggf. gesondert bezahlt werden. Der Veranstaltungsort ist bedingt barrierefrei, um individuelle Rückmeldung wird gebeten. Diese Veranstaltung vergibt bei Teilnahme 8 Juleica-Punkte/Unterrichtseinheiten. Weitere Informationen findest du hier: Landtagswahl 2026 – Was kommt auf uns zu?

Durchdachter Medieneinsatz ist Grundlage für eine gute Umsetzung von Beteiligungsprozessen. Angepasste Konzepte mit Blick auf Zielgruppen und Arbeitsauftrag sind Mittelpunkt unseres Seminars. Ergänzt wird dies durch Informationen für barrierefreie Arbeit sowie Infos für einen rechtssicheren Einsatz digitaler Tools.

Mit ePartizipation Jugendbeteiligung neu denken

Es geht nicht ohne Beteiligung: in den Jugendverbänden und der Offenen Kinder- und Jugendarbeit ist sie gelebter Alltag. In den Kommunen ist sie mit § 41a Pflicht. Und letztendlich profitieren alle davon, wenn Jugendbeteiligung viel(e) erreicht. Auch ein inklusiver Zugang sollte mitgedacht werden – gerade digitale Tools machen vielen Teilhabe möglich, so sie denn richtig eingesetzt werden.

Welche Lehren ziehen wie aus der Betrachtung der digitalen Jugendwelten für unsere eigene Arbeit – z. B. damit bisher „unsichtbare“ Zielgruppen teilhaben? Welche Plattformen nutzen junge Leute aktuell, die für Jugendbeteiligung attraktiv, barrierearm und praktisch einsetzbar sind? Und vor allem: Wie passt dies in ein sinnvolles Gesamtkonzept?

Diese Fragen beantworten wir im Seminar und werfen einen genauen Blick auf digitale Mitbestimmung in der Kinder- und Jugendarbeit und der kommunalen Jugendbeteiligung. Gemeinsam untersuchen wir Gelingensfaktoren für digitale Jugendbeteiligung und wie eine sinnvolle Verknüpfung von Präsenz und Digital aussieht – egal ob bei einem großangelegten Beteiligungsprojekt oder im kleinen Rahmen.

Zum Einstieg gibt es einen Impuls zu aktuellen Trends und digitaler Jugendkultur. Im Anschluss werden die entscheidenden konzeptionellen Fragen beleuchtet, die sich bei Beteiligungsvorhaben stellen. Dazu gehören die eigene Haltung und die der eigenen Organisation, das Vermeiden von Barrieren und der Blick auf hilfreiche Tools. Anhand von mitgebrachten Beispielen der Teilnehmenden erarbeiten wir in Kleingruppen erste Grobkonzepte. In der Gruppe werten wir die Ideen aus, besprechen Stolperfallen und Potenziale gelingender Beteiligung.

Fortbildung zu den GEBe Arbeitsweisen für Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit

Es gibt viele gute Gründe, die für die Beteiligung von jungen Menschen sprechen. Diese reichen von Demokratiebildung hin zum Erleben von Selbstwirksamkeit. Beteiligung im konkreten Lebensumfeld junger Menschen (z.B. im Jugendhaus, in der Schule, im Verein) ist jedoch oft mühsam. Für das Engagement junger Menschen ist entscheidend, dass es um ihre Themen und Interessen geht. Es ist wichtig, ihre Bedarfe und Wünsche wahrzunehmen und zu erkennen. Sie liegen aber nicht immer auf der Hand. Wie Fachkräfte ausgehend von der Beobachtung des alltäglichen Handelns der Kinder und Jugendlichen die für sie relevanten Themen erschließen können, ist Thema dieser Fortbildung. Vorgestellt werden Idee und Praxis der GEBe Arbeitsweisen (Gesellschaftliches Engagement Benachteiligter fördern). Sie nehmen das Alltagshandeln der Jugendlichen – auch ihre Konflikte im Jugendhaus, Jugendverband oder ihrem Sozialraum zum Ausgangspunkt. Diese Herangehensweise zeigt auf, wie mit vermeintlich politikfernen, benachteiligten Jugendlichen Beteiligung gelingen kann und ist eine wirkungsvolle Alternative zu formalen Beteiligungsgremien.

Termin: Dienstag, 4. Februar 10-17 Uhr
Ort: Kulturfenster
Teilnahmegebühr: Die Fortbildung ist kostenfrei. Mittagsverpflegung ist nicht inbegriffen.

Referent: Michael Trödel ist Berater und Fortbildner für Jugendarbeit, Lehrbeauftragter für die OKJA an der Hochschule Bielefeld und GEBe Multiplikator.
www.michael-troedel.de 

In Kooperation mit dem Kulturfenster

Für viele Vereine aus dem Kulturbereich ist es eine Herausforderung neue und vor allem junge Mitglieder zu gewinnen. Der fehlende Nachwuchs macht sich auch bei der Besetzung der ehrenamtlichen Posten bemerkbar. Hier knüpft diese anderthalbtägige Fortbildung an. Teilnehmende beschäftigen sich mit den wichtigsten Zukunftsthemen für ihren Verein und planen erste Schritte für eine mögliche Umsetzung. Die Fortbildung findet am 8. und 9. November in Plochingen statt.

 

 

Worum geht es?

Ziele der Fortbildung auf einen Blick:

 

 

Zielgruppe sind haupt- und ehrenamtliche Vereinsvorstände oder Vereinsmitglieder in Kulturvereinen oder -verbänden.

 

 

Weitere Informationen zur Anmeldung und zum Organisatorischen gibt es hier.

 

Entlang der Lebensorte junger Menschen diskutieren wir Aufgaben und Herausforderungen einer durchgängig angelegten Partizipationserfahrung in einer Kommune: Kita, Schulzeit, Jugendhaus, Verein. Wie können die Hauptakteur*innen in einer Kommune die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen sowie die Übergänge in die jeweils nächste Lebensphase gut gestalten? Wir suchen nach Kooperationen und Synergien zugunsten einer Kultur des Gehört-Werdens junger Menschen. Zudem werden mögliche Projektideen entwickelt, die Partizipationslernen und Demokratiebildung in den Kommunen möglich machen.

Programmpunkte:

Montag, 7. Oktober 2024

09:30

Anreise, einchecken,
Auftakt Kaffee vor dem Tagungsraum

10:15

Begrüßung

Inhaltlicher Aufriss zur Tagung

Sigrid Schöttle

10:30

Interaktion zu Thema & Gruppe

10:45

Was zeichnet eine kinderfreundliche Kommune aus?

Murmelgruppen und Plenumsgespräch
Dominik Bär

12:15

Die LAG Kinderinteressen Baden-Württemberg e.V. stellt sich vor

Ulrike Tamme

12:30

Mittagessen

14:00

Zwischenruf Adultismus: machtkritische Reflexionen

Susanne Belz

14:14

World Café an 6 Thementischen

Grundlegende Aspekte in der Kinder- und Jugendbeteiligung
– Adultismus
– Haltung
– Medien
– Motivation
– Schulkooperation
– Vernetzung

15:45

Stehkaffee

16:15

Good Practise – Einblicke in die Praxis gelingender Kinderbeteiligung in Kommunen

Wählen Sie zwei Beispiele

18:00

Fish Bowl – Ergebnissicherung im Plenum

Welche Faktoren sind in allen Praxisbeispielen gemeinsam?

18:30

Abendessen

19:45

„Good StoryTelling“

Aus dem Gelingen lernen

Optional Abendspaziergang ab 21:00 Uhr
Open End im Café Heuss

Dienstag, 8. Oktober 2024

08:00

Morgenimpuls in der Kapelle

Sigrid Schöttle

08:00

ab 7:00 Uhr Frühstück

09:00

Begrüßung & Einstieg in den Tag

Ann-Kathrin Leide

09:15

Vorstellung der LpB-Studie zur Jugendbeteiligung in Baden-Württemberg

Präsentation und Plenumsgespräch

Angeliak Barth

10:00

Walk und Talk zu Angeboten und Potential der Jugendbeteiligung in Baden-Württemberg

– Jugendbeteiligung mit acht Pilotlandkreisen
Udo Wenzl
– Kinder- und Jugendparlamente
Ann-Kathrin Leide
– Jugendstiftung Baden-Württemberg
Lukas Wiesehöfer
– Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung Baden-Württemberg
Florian Langer
– Kinderfreundliche Kommunen e.V.
Dominik Bär

11:00

Kaffeepause

11:15

(Aus-)Wirkungen von Kinder- und Jugendbeteiligung in den Kommunen

Was kostet und was bringt es, junge Menschen für die kommunale Beteiligung zu gewinnen?
Überzeugende Argumente für Gespräche mit Stakeholdern
Beratungen in Kleingruppen

12:30

Mittagessen

13:30

Pro Action-Café

Ideen kollegial weiterentwickeln und Transfer in das eigene Arbeitsfeld

Sigrid Schöttle

15:30

Inhaltliche Ernte

Auswertung der Tagung und Perspektiven

16:00

Dank und Verabschiedung

Sigrid Schöttle

Mit der beliebten Onlinereihe „Quattro Stazioni“ möchte die Servicestelle auch in diesem Jahr mehrere Themen behandeln.

Infos auf einen Blick:

Termine:

EINFACHE SPRACHE | 20.06. 24 | 13:30 – 15:30 UHR
BETEILIGUNGSMETHODEN | 26.06.24 | 10:30 – 12:00 UHR
GUTER VERSUCH, ABER… WIE WIR AUS FEHLERN IN BETEILIGUNGSPROZESSEN LERNEN KÖNNEN | 11.07.24 | 10:30 – 12:00 UHR
PARTIZIPATION – AUCH IN DER GEWALTPRÄVENTION EINE FRAGE DER HALTUNG | 18.07.24 | 10:00 – 11:30 UHR
Weitere Infos zu den einzelnen Veranstaltungen gibt's hier.