Schulen gibt es nur, weil es Schülerinnen und Schüler gibt! Sie stehen im Mittelpunkt von Bildung und Lernen, von Unterricht und Schulkultur. Genauso wie ihre erfolgreichen Lernprozesse und Schulabschlüsse nicht ohne ihre Motivation und Eigenverantwortung möglich sind, ist auch demokratische Schulentwicklung ohne ihr Engagement und ihre Partizipation nicht möglich.
Der Fachbereich „Schule und Bildung“ der Abteilung 2 im „Haus auf der Alb“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg richtet sich darum in seinem Arbeitsschwerpunkt zur demokratischen Schulentwicklung ganz besonders auch an die Vertretungen von Schülerinnen und Schülern in den Schulen des Landes.
Diese erste Veranstaltung zur partizipativen demokratischen Schulentwicklung ist gemeinsam mit Vertretungen des Landesschüler:innenbeirats geplant worden, die auch mitverantwortlich für die Durchführung und Leitung dieser Tagung sind.
Referent: Botho Priebe
Die Teilnahme ist kostenlos! Fahrtkosten werden nicht erstattet, Getränke auf eigene Rechnung.
Weitere Infos findet ihr auf der Seite der Landeszentrale für politische Bildung
In diesem Herbst möchte die JUBU (Jugendbeteiligung bei Bürgerbudgets, ein Projekt von mitMachen e.V.) wieder zu einem Online-Austausch unter Kolleg:innen der Jugendbeteiligung und Beteiligungsinteressierten einladen. Dieses Jahr geht es darum, vielfältige Gruppen von Teilnehmenden zu gewinnen und entsprechende Methoden für Offene Jugendarbeit und Bürgerbudgets anzubieten. Nach Kurzvorträgen aus der Praxis laden wir zur offenen Diskussion und Austausch eigener Erfahrungen ein.
Planspiele für Schule und Jugendarbeit
Planspiele erlauben es, sich spielerisch in eine neue, realitätsbezogene Situation zu begeben. In Bezug auf Demokratie können verschiedene Perspektiven eingenommen und die Handlungsmöglichkeiten und Grenzen von Mandatsträger:innen, Verwaltungsmitarbeitenden und Einwohner:innen kennengelernt werden. Die Projekte JUBU und Mobiles Demokratielabor werden ihre Planspiele vorstellen.
Unsere Fragen hierbei sind: Was ist für das Gelingen von Planspielen wichtig? Wie kann der Schritt zu einem realen Engagement gelingen?
Referent:innen: Katrin Wolschke / Carsten Herzberg
Mehr Infos finden Sie auf der Seite der JUBU.
Zwischen dem 26. Oktober und dem 10. November hat eine Online-Beteiligung von Jugendlichen zum Wilhelmsplatz in der Weststadt stattgefunden. Die Ergebnisse findest du hier:
„Beteiligung ist ein wichtiger Bestandteil der offenen Arbeit auch bei uns“ – dem Satz stimmen sicherlich viele Mitarbeitende der offenen Kinder- und Jugendarbeit zu. Die konkrete Umsetzung ist in der Praxis aber dann doch nicht so einfach. An Jugendliche zu kommen und sie bei der Stange zu halten, ist schwieriger geworden.
Was genau meint Beteiligung? Was braucht es, dass Kinder und Jugendliche sich beteiligen? Was sind passende Formate? Diesen Fragen wollen wir in dieser Fortbildung nachgehen. Ziel ist es, dass die Teilnehmenden am Ende mit einer konkreten Idee nach Hause gehen, wie sie Beteiligung in der eigenen Einrichtung auf das nächste Level heben können.
Leitung
Ben Seidl
Diplom-Sozialpädagoge und zertifizierter Moderator für Kinder- und Jugendbeteiligungsprozesse
Einrichtungsleiter des Kinder- und Jugendhaus Stuttgart Feuerbach
Referent, Moderator und Praktiker verschiedenster Beteiligungsformate
Gebühr
Die Veranstaltung ist kostenlos.
Für aktuelle Informationen zur Veranstaltung beachten Sie bitte die Seite des Kulturfensters: Link
Download: Anmeldeformular
Du möchtest den Radverkehr der Zukunft in Heidelberg mitgestalten?
Vom 9. bis zum 29. Oktober 2023 hast du die Chance dazu! Die Stadt Heidelberg freut sich auf Hinweise, Anregungen und Wünsche zur Entwicklung eines zukunftsfähigen, komfortablen und sicheren Radverkehrsnetzes im Stadtgebiet.
Mehr Informationen zur Radstrategie und der Online-Beteiligung findest du hier: Link
Hier geht’s direkt zur Umfrage: Link
Am 27. Juni begann die zweite Phase im Beteiligungsprozess zur Dauer des allgemein bildenden Gymnasiums „G8/G9“. Bis zum 22. September 2023 können sich alle Interessierten auf dem Portal des Landes beteiligen.
Bis zum 22. September 2023 läuft die für alle Interessierten offene Online-Beteiligung zu G8/G9 auf dem Beteiligungsportal des Landes. Es handelt sich dabei um die zweite Phase eines mehrstufigen Beteiligungsverfahrens. In der ersten Phase, dem sogenannten Beteiligungsscoping, hatten Verbände und Initiativen eine „Themenlandkarte“ und eine Liste der Inputgebenden erarbeitet. Diese Unterlagen sind jetzt der Öffentlichkeit zugänglich und können online von allen Bürger:innen ergänzt und kommentiert werden. Beide Unterlagen dienen dann, im Anschluss an die online-Beteiligung, dem Bürgerforum als Einstieg.
Derzeit werden die Teilnehmenden des Bürgerforums, das im Oktober starten soll, ausgelost. Sie erhalten dann ein Einladungsschreiben. Die Servicestelle Bürgerbeteiligung organisiert und koordiniert den Prozess unabhängig.
Das Thema
In Baden-Württemberg dauert das allgemein bildende Gymnasium momentan acht Jahre („G8“). In neun Jahren („G9“) kann man das Abitur an 44 Modellschulen und an Gemeinschaftsschulen mit gymnasialer Oberstufe erwerben. Auch die beruflichen Gymnasien führen in 13 Klassenstufen zum Abitur.
Weitere Links
Pressemitteilung vom 13. Juni 2023: Beteiligungsprozess mit Bürgerforum zur Dauer des Gymnasiums
Beteiligungsportal: Bürgerforum „G8/G9“
Beteiligungsportal: Online-Beteiligung zum Bürgerforum „G8/G9“
Deine Ideen für den neuen Spielplatz am Jellinekplatz
Im Herbst hat im Stadtteil Emmertsgrund eine Kinderbeteiligung zur Spielplatzneugestaltung am Jellinekplatz stattgefunden. Es haben sich Kinder aus der örtlichen Grundschule und aus den nahegelegenen Kindertagesstätten eingebracht. Darüber hinaus gab es eine offene Aktion auf dem Spielplatz. Die Ergebnisse der Beteiligung sind hier zu finden:
Dokumentation in einfacher Sprache
Dokumentation in langer Fassung
Jetzt wird das zuständige Landschafts- und Forstamt mit diesen Ideen planen, wie der neue Spielplatz aussehen soll. Wir bedanken uns nochmal ausdrücklich bei allen Kindern, die mitgemacht haben!
Der neue Spielplatz wurde am Dienstag, den 27. Mai 2025 um 15 Uhr eröffnet. Den Bericht dazu gibt es hier!
Der Workshop: Desinformation, Fake Facts & Verschwörungserzählungen
Der Papst in Balenciaga-Jacke? Vielleicht habt ihr dieses von einer Künstlichen Intelligenz generierte Foto auch gesehen. Das Internet ist voll von solchen gefälschten Fotos, Videos und Sprachaufnahmen. Manche davon sind lustig, andere gefährlich für unsere Gesellschaft. In einem Workshop wollen wir euch Werkzeuge zum Entlarven von gefälschten Nachrichten an die Hand geben.
Als Grundlage des Workshops werden die Antworten dieser Umfrage genutzt: Link zur Umfrage
Nimm gerne an der Umfrage teil – egal, ob du den Workshop mitmachen möchtest oder nicht!
Die Mission: Entwicklung eines strategischen Gesellschaftsspiels
Mit den neu erlernten Fähigkeiten zum Erkennen von Bots, Trollen und gezielter Desinformation wollen wir ein Gesellschaftsspiel entwickeln. Insgesamt 60 Personen zwischen 14 und 19 Jahren aus sechs Kommunen werden gemeinsam eine Spielidee entwickeln. In einem ersten Workshop erarbeitet ihr in einer zehnköpfigen Gruppe euer Konzept. Zwei von euch fahren mit dieser Spielidee nach Berlin, um dieses dort vorzustellen. Jede der sechs Kommunen präsentiert hier ihre Idee, um daraus gemeinsam mit Expert:innen aus der Spielentwicklung ein konkretes Spielkonzept zu erarbeiten. Wir freuen uns, wenn ihr vorab an einer Umfrage teilnehmt, deren Ergebnisse die Grundlage für die Entwicklung der Spielidee bilden werden.
Der Zeitplan
Der erste Workshop findet am 21. Oktober, von 11:00 bis 16:00 Uhr, in der „Luise“ (Luisenstr. 1-3) in den Räumlichkeiten des Stadtjugendrings statt. Das gemeinsame Treffen in Berlin ist für den 25. und 26. November geplant.
Innehalten ist nicht nur bei Beteiligungsprozessen ein wichtiger Moment. Wer beteiligt sich? Und genauso wichtig, wer beteiligt sich nicht? Welche Beteiligung ist erwünscht und welche stellt uns vor Herausforderungen? Der Anti-Bias-Ansatz bietet Möglichkeiten der Selbstreflexion und eröffnet neue Denkmuster.
Anti-Bias und Beteiligungsprozesse
„Klar beteiligen wir die Jugendlichen, klar können sie mitbestimmen.“ Die außerschulische Jugendarbeit blickt auf eine lange Tradition und breitgefächerte Erfahrungen alltäglicher Beteiligung zurück und zeigt ein großes kreatives Potenzial. Doch es gibt Fragen, die oft nur unzufriedenstellend beantwortet werden können: Wer beteiligt sich eigentlich und wer nicht? Können sich wirklich alle bei uns beteiligen? Und was können Beteiligungsprozesse wirklich verändern?
Der Anti-Bias-Ansatz bietet eine vorurteilskritische Betrachtung pädagogischer Aufgaben. Der Blick auf Strukturen und Machtverhältnisse in der Gesellschaft wird anhand biografischer Erfahrungen geschärft. Eine Auseinandersetzung mit Macht, Verantwortung und Privilegien verspricht neue Blickwinkel auf Position, Haltung und Auftrag.
Im Seminar werden wir gemeinsam reflektieren und neue Spielräume entdecken, sowie eingefahrene Denkmuster und verborgene Annahmen durchbrechen.
Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit, die Beteiligungsprozesse begleiten und Moderator:innen von Beteiligungsprozessen mit Kindern und Jugendlichen
Referentin:
Friederike Hartl, Bildungsreferentin SJR Stuttgart, Anti-Bias-Trainerin
Kosten: 150,00 €
Barrierefreiheit: Wir wünschen uns, dass jede:r an unseren Veranstaltungen teilnehmen kann! Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie individuellen Unterstützungsbedarf haben.
Unterbringung und Verpflegung: Bei diesem Seminar ist die Übernachtung und Verpflegung inklusive (Getränke müssen ggf. selbst bezahlt werden).
Bei dieser Veranstaltung können Juleica-Punkte erworben werden.
Mehr Informationen finden Sie hier: Link
Mit zwei Nachmittagsdiskussionen widmet sich das Deutsche Kinderhilfswerk Fragen rund um die Themen Kinderrechte, Demokratie- sowie kulturelle Bildung und Partizipation.
In der diesjährigen digitalen Veranstaltungsreihe stehen zwei wichtige Themenfelder partizipativen Handelns in Erziehungs- und Bildungseinrichtungen im Fokus. In der ersten Veranstaltung am 28. September 2023 geht es um die Potentiale der frühkindlichen kulturellen Bildung für die Demokratiebildung. Die zweite Veranstaltung am 07. November 2023 widmet sich den Chancen und Herausforderungen von Partizipation vor dem Hintergrund des Rechtsanspruches auf Ganztagsbetreuung ab dem Schuljahr 2026-2027.
In dieser Veranstaltung sollen Chancen und Herausforderungen von Partizipation vor dem Hintergrund des Rechtsanspruches auf Ganztagsbetreuung ab dem Schuljahr 2026-2027 diskutiert werden. Wenn die Institution Schule hier nicht länger als abgeschlossener Raum gedacht wird, sondern in gleichberechtigter Kooperation mit ganztägigen Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe und dem sie umgebenden Sozialraum, können daraus Chancen für die Demokratiebildung entstehen. So kann ein Rahmen geschaffen werden, der Selbstwirksamkeitserfahrungen, eigenständiges Explorieren, die Erprobung und das Erfahrbarmachen von demokratischen Aushandlungsprozessen für ALLE Kinder möglich macht.
Gemeinsam mit Vertreter:innen aus Politik und Praxis möchten wir unter anderem folgenden Fragen auf den Grund gehen: Gibt es durch den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung mehr Chancen auf Partizipation im Schulkontext? Was brauchen Ganztagsbetreuung oder Hort, um Demokratiebildung umsetzen zu können und was ist eventuell bereits vorhanden? Wo bleiben jetzt Qualität und Ausbau von partizipativen Strukturen?
Mehr Informationen finden Sie hier: Link
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